Today* … Menschen, die mich bewegen.

Wie gut ist es, „Vorbilder“ zu haben, denn von ihnen kann man soooo viel lernen. Menschen, die einen durch ihre authentischen LebensWerke inspirieren, haben Einfluss. Jonathan Harris ist z.B. so jemand, der mich immer wieder aufs Neue begeistert und deshalb auch beeinflusst. Seit Neujahr zieren einige seiner Zitate meinen digitalen Schreibtisch.  Einfach, weil sie für mich so wahr geworden sind.  Seine Weise, Computertechnologie, bildende Künste und das Geschichtenerzählen zu verbinden, ist wunderschön originell (siehe auch Balloons of Bhutan, The Whale Hunt).

Sein Motto: The Personal is powerful. Trust your own experience. It’s the only thing, that is really yours, and that’s really unique. Putting yourself in your work can be powerful.

Daher ist es wert, gepostet zu werden. Seht selbst und geniesst!

*1* El Ejido…Wo etwas Neues begann.

Es verpasst zu haben, würde ich nicht sagen. Vielmehr die passende Weise, rechten Worte und vielleicht den Mut dazu bisher noch nicht „gefunden“ zu haben, trifft es eher. Das Finden ohne Suchen und Ausprobieren, wie ich erkennen muss, bringt nichts. Der Macher macht’s. „Ok“, sage ich mir und deshalb ist mit dem Suchen – Schluss;), denn dafür geistern in meinem Wuschelkopf zu viele Erlebnisse und Geschichten herum, die erzählt werden wollen – und zwar von mir.

Beim Stöbern in meiner Fotokiste stieß ich auf meine ABI-Zeitung von 1998, mit dem Vermerk über mich:“ Liebenswerte Zeitgenossin mit Gospel im Blut sucht reiselustigen Mittramper, welcher mit ihr erst Amerika und dann den Rest der Welt erkundet, um andere Kulturen kennenzulernen…“ Oh, sie hatten recht. Zuerst in London*England, dann Winston-Salem*North Carolina*USA kam ich meiner Sehnsucht nach Andersartigkeit, nach Neuem, der Abenteuerlust in mir schon näher und entgegen. Mein Reisen beschränkte sich nicht aufs Reisen von einem zum anderen Weltenfleck, sondern auf das „einfache“ Leben&Arbeiten in der jeweiligen Gesellschaft. Mein großer G-Anteil in mir („DISG – Verhaltensprofil“) macht es deutlich und zeigt sich da besonders – smile.  Die Sehnsucht zu haben, aber auf Veränderungen zurückhaltender oder auch ängstlich zu reagieren, ist Konfliktpotenzial, was für mich zu bearbeiten galt. So passierte nach außen hin, nach diesen Ausflügen ins Ungewisse nicht so viel. Das Leben. Die Ausbildung. Ein Studium. Der neue Job. Aber in mir blieben diese Erinnerungen frisch und die Sehnsucht, das Andere und den Anderen zu entdecken wach, denn diese ersten „Erfahrungsfrüchte“ haben mich gelehrt, wer ich auch bin, was in mir steckt und was zu mir gehört, um mich in meinem Leben zu leben.

Mit neuem Mut, einigen persönlichen Prozessen, die hinter mir lagen, und dem Wunsch, nach örtlicher Veränderung, machte ich mich daher Oktober 2006 auf ein Probearbeiten (Ausländische Jugendarbeit) ins südlichste Spanien, denn die Sprache und die Kultur hatten es mir so angetan. Ziel war ein Ort, irgendwo in der Pampa bei El Ejido, dem Gewächshaus Europas. Mehr habe ich auch nicht gesehen, als ich mein Fuß auf andalusische Erde setzte und ein wenig entsetzt die ersten Eindrücke dieses Landes in mich aufnahm. Wollte ich DAS? Und vor allem DORT? Und das SO? Erste Reaktion: Nein, und nochmals Nein. Der zweite Blick entschärfte den Ersten ein wenig und die schönen Seiten diese Landes kamen zum Vorschein. Wunderschöne Buchten, Granada und die Mauren, Strand und Sonne ohne Grenzen.

Aber dieser Eindruck wurde vom Kennenlernen der Arbeitsaufgaben (deutsche männliche Jugendliche das Leben zu lehren, die auf einem abgelegenen Bergkamm hausen, den man nur mit Jeep im Flussdelta erreicht), getrübt. Dieser wurde durch unsozialen Schichtdienst und die Aussicht, wenn man in Granada leben wollte, um etwas Kultur mitzunehmen, (2h Busfahrt entfernt), verstärkt. Ne, ich musste enttäuscht feststellen, dass es DAS nicht ist. Erste persönliche Eindrücke von Sevilla und Madrid haben in mir ein ganz anderes, spanisches Bild hervorgerufen, was ich entdecken wollte. Und ich musste zugeben, das es vielmehr um meine wahre Identität ging, was ich eigentlich wirklich „tun“ wollte und in welchem Setting das ganze passieren sollte.

So sind mir zwei Momente im Gedächtnis geblieben, die Weichen gestellt haben.

Almarimar 2006

 1* Ich stand auf der Veranda der Finca dieses weiten, rauen, unbewohnten und auch schönen Landes unter mir und wusste in meinem Herzen: Ich möchte kreative Kultur erleben, möchte Menschen begegnen, möchte im Geschehen sein, mich darin bewegen und meine Fähigkeiten ausweiten können – mich darin entdecken lernen. In „El Ejido“ konnte ich mir DAS so nicht vorstellen. Ich spürte und akzeptierte es.

2* Ich war nicht allein. Zart aber bestimmt hörte ich Gott in dieser Zeit sprechen, denn die die ersten Eindrücke verwirrten mich. „Ich möchte, dass es Dir gut geht“, sagte er dazu. Keine wegweisenden Worte, aber die dafür an meine Identität adressiert waren. Die Entscheidung musste ich selbst treffen. Und das war gut so. Und ich traf sie – gegen diese Art des Lebens&der Arbeit. Gegen das auswerwählte Land, aber für eine gewonnene Freiheit, die auf eine Überzeugung baute, das an diesem Ort etwas NEUES begann.

Almarimar 2006

watch(your)words*2012

Die Herrnhuter Brüdern&Schwestern haben schon früh erkannt, wie sehr ein gutes Wort den Tag erhellen und vor allem bestimmen kann. Meine Kindheit in Herrnhut hat diese Tradition der täglichen Losungslese geprägt. Eine „Parole“ wie es hieß, für jeden Tag. Irgendwie passend. Interessanterweise war die erste dieser Art eine Lieddichtung vom Grafen selbst (nicht ein Bibelvers, wie ich bisher immer annahm), mit dem Effekt, dass diese Zeilen durch ganz Herrnhut weitergegeben wurden. So kamen die Gemeindemitglieder ins Gespräch, sie tauschten sich über „Gott&die Welt“ aus und am Abend, in der Singsstunde, brachten sie alle Anliegen der Gemeindemitglieder im Gebet zusammen. So dachte ich mir, wohl gute, nachahmende Gründe, dieses Büchlein zu verschenken;).

Und heute Abend erkenne ich erneut die Verbindung darin, dass hoffnungsvolle Worte, zu zuversichtlichen Gedanken, diese wiederum zu kraftvollen Gewissheiten werden, die mein Handeln und so meine Zukunft beeinflussen. Besonders in Zeiten wie diese, wenn in meinen Gedanken die „Schlacht tobt“. Also „Watch(your)words“ -Camsmile!

„I have a date“ – Jeden Monat Weihnachten

Gestern war Weihnachten. Für Christiane&Joe (2 Unikate aus meinem Freundeskreis) jedenfalls. Und auch ein wenig für mich, denn gemeinsam haben wir uns auf den Weg nach Frankfurt ins Museum für Kommunikation aufgemacht. Da macht es gar nichts, dass das Weihnachtsgeschenk an diese ZWEI aus 2010 stammt und erst fünf Monate nach ürsprünglichen Plan, Hand und Füsse bekam. Gestärkt mit Limonade, Gemüse-Quiche und einer herzhaften (aber leider etwas vertrockneten) Käsestulle ging es dann ab in die DIY-Ausstellung, die ohne der charmanten Führung nur halb so interessant geworden wäre. Lerneffekt Nummer 1: Führungen lohnen sich, ehrlich. Lerneffekt Nummer 2: Kleinpostanlagen der Marke Berlin-Ost-Eigenbau sind einfach nur cool. Lerneffekt Nummer 3: Konrad Adenauer hat es auch schon gewusst, wie man das Leben fähigkeitsorientiert gestalten kann. Politiker und Laienerfinder zu sein, ist wahrlich nicht die schlechteste Kombination. Wenn dann ein beleuchtetes Stopfei Jahre später der Nachwelt monatelang hinter Glas präsentiert wird, kann man sagen, er hat’s geschafft – grins.

Was mich nun in meinen kreativen Schaffensphasen begleiten wird, ist die Frage, welcher DIY-Typ ich denn sei. Bastlerin, Tüftlerin oder Heimwerkerin? Meine Generalantwort: Irgendetwas von allem. Und das ist gut so, denn noch muss ich nicht kategorisiert werden, sondern kann meinen vielen Camsmile-Ideen ungehindert freien Lauf lassen. Jipiyeeee. Aber „ausstellen“- so nach und nach….mhh – das geht schon;).

I have a date - Dezember

Und so geht’s hier gleich mal los, mit dem ersten „Ausstellungsstück“ meiner Wahl – dem Weihnachtsgutschein „I have a date“. Was machen, wenn man so einige liebe Freunde hat, die man zu Weihnachten gern mit etwas Besonderem beschenken will?

Nicht verzagen. Meine Idee für 2011: Für jeden Monat denke ich mir eine spezielle Aktion aus, die ich dann zusammen mit der/dem /den Auserwählten unternehme will. So stand im Januar z.B. Schlittschuhlaufen, im April Wandern oder im Oktober ein spezieller Kneipenbesuch auf dem Plan. Wenn auch noch nicht alle Dates eingelöst worden und manche Dates einer Planabweichung zum Gunsten des Beschenkten unterlag, kann ich dennoch behaupten, dass es eine lohnenswerte und zum Wiederholen&Modifizieren  anregende Aktion war. Mein Ziel, die Freunde besser kennen zu lernen und mit ihnen Zeit auf so unterschiedlicher Weise zu verbringen, hat sich echt erfüllt. Was als nächstes kommt. Lasst euch überraschen!

70×7

„Herr vor langer Zeit versprach ich dir mein Herz zu geben und das tat ich mit meinem ganzen Wesen. Mein Herz stand für meine Zukunft, meine Sorgen, mein Leiden auch im Morgen, meine Freude und meine Wünsche, meine Hoffnungen und auch die Künste. Kreativität und Ideen, sollten dabei auch nicht fehlen. Familie und Freunde, Geld und Beruf, mein Single – Dasein und der Wunsch nach Zweisamkeit und die Vorstellung, die dies begleit. Mein Arbeiten, mein Ruhen, mein Essen und Schlafen, eben alles durch dich und in dir zu tun.

Aber seid diesem Tag sind viele Stunden vergangen und ich bin weit weg von dir gekommen und ungewollt und unbewusst, gehe ich einen anderen Weg, der ins wirklich Ungewisse führt. Und es ist dunkel, depressiv, bodenlos, schwer, anstrengend auf einmal alleine zu gehen und dich nicht mehr zu sehen.

Aber dann, auf einmal sehe ich diesen Hügel, staubig und dreckig, weit weg von der Stadt und dem pulsierdenden Leben. Einige Menschen stehen da, fassungslos, verängstigt, voll von Trauer und entsetzt. Andere spotten, spucken, schlagen, freuen sich und losen über Leben und Tod. Und dann sehe ich Dich da hängen, blutbeschmiert und völlig entblößt, alles gegeben bis in den Tod. Ich sehe die zwei neben dir. Der eine mit dir im Leben, der andere hoffnungslos vergeben.

Und plötzlich sehe ich deine Augen, so tief und klar, eindringlich in Liebe – einfach wunderbar und ich höre dein Herzschlag für mich und jeder der es hören will.

„Dir ist vergeben!“

In der Stille dieser Stunde und für die Ewigkeit in jedem Munde, dass ist mein Versprechen wie im Tod und im Leben, mein Kind,  Dir ist vergeben.“ (Ausschnitt aus Camsmile’s Tagebuchaufzeichnung).

Kühlschrankpoesie

Yeap. Das neue Jahr hat begonnen und die ersten Herausforderungen lassen nicht auf sich warten.  Herausforderungen der anderen Art. Meine heute – Vergeben. Und zwar anderen und auch mir. Uaps. Beziehungen, die ich lebe und deshalb auch habe,  lassen sich leider oder „Gott sei Dank“ nicht ins Vakuum packen.  Meine Ehrlichkeit wünscht sich das zwar schon…mhhh…oft (wäre es doch viel einfacher und weniger verletzender), aber weiter als bis dahin hat sie mich, ehrlich gesagt, auch nicht gebracht. Dahingegen umsegelte ich aber durch Missverständnisse, Auseinandersetzungen und Konflikten wunderbare Meere und entdeckte faszinierende neue (Eigen)Welten. Doch den größten Schatz stellt für mich das Wissen dar, dass ich vor dem Vergeben (mir und wenn es dran ist dem anderen)  intiativ werden muss. Ich bin persönlich gefordert nachzuhaken, wenn ich z.B. etwas missverstanden habe, mich jemand verletzt hat, ich mich ausgeschlossen oder angegriffen fühle. In dieser Situation bin ich kein Opfer, sondern Täter. Und das Beste, ich habe Gott, der mich durch meinen Willensakt der Vergebung in meinem Inneren freisetzt, indem ich den anderen frei von seiner Schuld mache. Immer wieder genial. Wenn es sein muss dann halt öfter;).

2012, bitte lächeln!

Die Zeit vergeht. Es war doch erst Weihnachtsbaumfest, vorweihnachtliche Betriebsamkeit, überhaupt Weihnachten! Mein ACC akut hat wohl etwas meine Sinne betrübt (krank sein während den Feiertagen ist einfach nur uncool), aber beim Aufschlagen meines neuen und wunderschön gestalteten Kalenders heute (Danke Inka&Bini) musste ich lächeln.

Das Leben kann so schön und gleichzeitig bezaubernd sein. Da macht Planen, den vielen Träumen endlich Flügeln verpassen und somit persönlichen Zielen immer näher kommen, reine Freude und bewirkt in mir Dankbarkeit, dem gegenüber, der es recht vermag, das Leben (und somit auch mich) in Fülle zu (be)schenken. DANKE!

Oh Weihnachten, ich drück dich!

          weihnachtsmarktflyer1

Juu! Endlich ist es soweit. Wird auch langsam Zeit, finde ich. Die Schmach hat ein Ende -yeah! Ab heute gilt für diesen Blog: Mehr sein, als schein!  Und das mit ganzem Herzen und Verstand. Ab jetzt geht’s los, meine Finger sind startklar, der Computer im perfekten, fast nagelneuem Zustand, um dieser Welt zu berichten, was für mich von schönster  Lebensqualität ist.

Und so fange ich gleich mal damit an. Wer wie ich das Vorrecht hat, in der hessischen Hauptstadt heimisch zu sein, der darf sich glücklich schätzen, denn morgen wird gefeiert. Und zwar adventlich – das Weihnachtsbaumfest mit Kreativmarkt! Oh, das wird einfach nur schön. Der Einladeflyer ist rechtzeitig fertig geworden (yupiii) und die letzten Vorbereitung für den eigenen Stand laufen auf Hochtouren. Weihnachten*, du kannst kommen – oh, ich drück dich!

* und gleich Mal diesen Play-Button, denn „DIESE“ Geschichte ist einfach nur hinreisend;).