5 // Muße.

Ich bin ein „Mountain Girl“. Ich liebe die Berge. Vor allem den unendlichen Weitblick, wenn ich es bis oben auf den Gipfel geschafft habe. Da liegt es wohl nahe, dass Mr. Gott genau in diesem Terminus zu mir spricht, denn als ich IHN fragte, welchen Ort* er für unser (tägliches) Beisammensein ebenso wie ich genießen würde, hätte ER keinen besseren als diesen vorschlagen können. Mit dem Liegestuhl auf dem Gipfel — völlig tiefenentspannt und losgeslöst mit IHM an meiner Seite. Das gefällt mir sogar sehr, weshalb meine „Muße“-Inspiration für die heutige Illustrations-Challenge dieses Motiv enthält.

* Weil ich es nicht täglich auf den Berg schaffe ;), hilft mir in meiner persönlichen Gottzeit schon allein die Vorstellung davon sehr.

1 // Stille.

Ich liebe die Stille. Ich liebe den Klang davon. Und ich mag es, den Tag damit zu beginnen, mit dieser stärkenden Lebens-Wirkung bewusst zu starten. Irgendwo dort beginnt dann das Abenteuerliche. Manchmal ist es ein Hauch eines Gedankens, eines Wortes, eines Bildes, eines Gefühls, eines Verständnisses, einer Idee, die mir eine Tür zu einem anderen Universum öffnet. Meistens sind diese Momente unbezahlbar, denn sie führen zu dem (vorher) Unbekannten, Ungesehenen, Ungehörten, Ungeschriebenen … dass in die Welt hinausgetragen werden will. Aber ja, hin und wieder weist es auch auf Orte hin, an die ich eigentlich nicht gehen möchte. Aber ich denke — die Ausgewogenheit bringt den größten Gewinn :).

Just do it — Challenge 2021.

Eine Sache, die ich gerade am Anfang meines Jahres lernen soll, ist der simple Fakt: JUST DO IT. Für mich kein einfacher Satz, aber ich weiß ein entscheidender. Gerade im Design gibt es für mich einige Bereiche, in denen ich mich weiterentwickeln will. Damit dieser Wunsch auch Realität wird, habe ich mich an einer Lockdown-Challenge einer sehr guten Freundin drangehangen. Vorgegebene Wörter dienen als Vorgabe, etwas dazu zu gestalten. Dabei ist die Art, das Material und die Methode egal. Ich habe mich für die digitale Illustration entschieden, weil ich darin besser werden will. Mit jeder Woche wächst dieser Blogeintrag um ein weiteres Bild. Ui, da kribbelt es in mir und ich bin sehr gespannt, was am Ende alles rauskommen wird.

Ach, ein neues Jahr!

Zu Beginn jeden Jahres nehme ich mir einen Augenblick Zeit zum Hinhören, was Thema des Jahres sein könnte. Dieses Jahr bin ich erneut auf dieses Kapitel in der Bibel aufmerksam „gemacht“ worden. Vor allem fasziniert mich die Textstelle, in der Gott den Protagonisten auffordert, zu den toten „Gebeinen“ zu sprechen, die er in seinem Traum sieht.

In meinem Leben gibt es ebenso einige tote Gebeine, wie ich die Tage bei mir feststellen musste. Diese wahrzunehmen, schmerzt auch ganz schön. Aber eigentlich sollten diese doch leben. Oder doch besser zu Grabe getragen werden? Zumindest lese ich Gottes Absicht hierfür heraus, dem Toten ganz neues Leben zu verpassen. Das macht er nicht allein, sondern überträgt diese Aufgabe dem Menschen – halt Gottlike. Und das ist etwas, was mich bereits seit Jahren immer wieder triggert – die Tatsache, in das eigene Leben, in die toten Stellen meines Lebens hineinzusprechen und ihnen Leben „zu prophezeien“. Vorausgesetzt ich weiß, was ich zu denen sagen soll ;). Das klingt beim Schreiben irgendwie auch creepy, jedoch in mir weiß ich – hier ist eine Wahrheit verborgen, die ich (mit und durch dieses Jahr) verstehen lernen will.

Breath of Life

37 1-2 God grabbed me. God’s Spirit took me up and set me down in the middle of an open plain strewn with bones. He led me around and among them—a lot of bones! There were bones all over the plain—dry bones, bleached by the sun.

He said to me, “Son of man, can these bones live?” I said, “Master God, only you know that.”

He said to me, “Prophesy over these bones: ‘Dry bones, listen to the Message of God!’”

5-6 God, the Master, told the dry bones, “Watch this: I’m bringing the breath of life to you and you’ll come to life. I’ll attach sinews to you, put meat on your bones, cover you with skin, and breathe life into you. You’ll come alive and you’ll realize that I am God!”

Herzensangelegenheiten.

In dieser Zeit hat unser Herz ganz schön viel auszuhalten, wegzustecken und zu tragen. Nicht immer geht das spurlos an ihm vorbei. Nicht immer haben wir die Zeit, nach unserem Herzen zu schauen, ob es ihm noch gut geht. Besonders im Alltag und Job sind wir anfällig, unser Herz zu übergehen. Und dann kann es passieren, dass wir auf einmal ganz anders reagieren, fühlen, handeln und denken, als wir es eigentlich wollen, weil unser Herz etwas trägt oder sich mit etwas „rumschlägt“, was da eigentlich nicht hingehört (und wir auch gar nicht wissen, das da etwas ist).

Vielleicht sind es Frust, Hoffnungslosigkeit, unausgesprochene Konflikte, unbedachte Worte, Beleidigungen, Zukunfts(Angst), Stress, Überforderung, Planlosigkeit, zerschlagene Träume, Einsamkeit, Trauer …, die in unser Herz gefallen sind. Dies und vieles andere mehr kann unserem Herzen zusetzen, wenn wir es nicht genau anschauen und die schmerzvollen Gefühle auch zulassen, die damit verbunden sind.

Dieses Werk entstand die Tage für meine Kolleginnen. Damit wir uns an diese Zusage erinnern.

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