*Vergiss mein nicht*

…ach, iwo. Wie könnte ich dich vergessen! Besonders bei dieser Sonnenlage denke ich sehr gern an dich, geliebtes Barcelona. Die Sonne lacht, die Temperaturen stimmen. So habe ich es gern , denn so hast du mich verwöhnt! So genieße ich die Sonnenzeit und hoffe, dich ganz bald wieder zu sehen. Aber weil das wohl noch etwas dauert, gibt es hier einen kleinen Ersatz – 🙂

SUMMER BARCELONA from Pau García Laita on Vimeo.

33*23 -*Nachtschwärmer*

Oh, heute, am ersten gefühlten Frühlingstag im April werden die Erinnerungen wieder wach. Da steigt man so mir nichts, dir nichts aus dem Auto, und was passiert? Man atmet die wunderbarste, mit reichlich Sommerfrische angereicherte Nachtluft ein, schwebt auf Wolke sieben und ist einfach nur überwältig. Pure Lebenslust, wenn ihr mich fragt.

Fragt mich ;)!

Monjuic con Patti_ un tarde(Nachtschwärmerei bei Sommernächten auf dem Montjuic/ BCN).

2.*Recuerdos de mi vida española*

Nun endlich beginnt diese Reise. Oh, wie freue ich mich darauf, davon zu berichten! Öfters habe ich es ja schon angekündigt und jetzt ist es soweit.

Für mich wird es eine Zeitreise in die Vergangenheit, die meine Gegenwart und Zukunft prägend beeinflussen. So ist der Blick zurück, gleichzeitig auch ein Blick nach vorn.

EMPEZAMOS –  Claro – „Mi aventura – Barcelona – mas de 365 dias“ !

mi aventura1

In einen meiner früheren Blog-Post , der über eine Zeit berichtete, in der ich intensiv auf der Suche war, wie und womit ich meine (berufliche) Zukunft gestalten möchte, endetet der Artikel, dass der Ort (El- Ejido) ein Ort war, an dem etwas NEUES in meinem Leben begann. Wie wahr! Ich sah dort das weite Land und in meinem Herzen formte sich der Wunsch,  an einem ORT in diesem Land tätig zu sein, zu wohnen und ganz viele tolle Erfahrungen zu machen, welcher voll von Kreativität sprudelt, Kunst&Kultur bietet und Menschen unterschiedlichster Herkunft beherbergt.

Zurück in Deutschland dauerte es zwar noch ein wenig, bis sich daraus ein klareres Bild ergab, aber es begann zu entstehen und größer zu werden. Mein Ziel war es, ein Praktikum im spanischen Ausland zu finden, um der in mir lebenden Kreativität, ein Übungsfeld zu bieten. Dazu kam noch der länger gehegte Wunsch, erneut ins Ausland zu gehen, neue Kulturen kennen zu lernen und die spanische Sprache zu erlernen.

bleichstraße essen(Das letzte Camsmile-Mahl in meiner ersten Wohnung)

Mit ersten Kontakten nach Andalusien, diese Gegend hatte es mir wirklich angetan, trat ich diese Suche an, stellte aber auch schnell fest, dass ohne Kenntnisse im Grafik-Design, ohne einen aktuellen Studenten-Status und nur bruchstückhafte Sprachkenntnisse,  ein Praktikum in Spanien nicht so einfach zu finden wie auch ein Leben zu finanzieren ist.  Eine Liste von verschiedenen Agenturen und Designern führte mein Blick auch ins außereuropäische Ausland, wohin ich mich ebenso bewarb. Eine Zusage aus Buenos Aires ermutigte mich total, forderte mich ebenso heraus zu entscheiden, wohin es denn gehen soll. Während dieser Zeit konzentrierte sich Barcelona als spanischer (Bestimmungs)-Ort für mich heraus. So saß ich nun eines abends in meiner kleinen Wohnung, wusste, mein Arbeitsvertrag läuft bald aus, wusste auch, wenn ich jetzt meine Wohnung kündige, würde es zeitlich gut passen, wusste umso mehr, dass ich egal, wo&wie, ein Abenteuer beginnen würde und hatte die Wahl zwischen einer Zusage in Argentinien und dem lang ersehnten Traum von Spanien incl. der Null- Garantie, dass ich, wenn ich mich für BCN entscheide, nichts sicher hätte – außer mein Flugticket. – ;).

maldaner

Wie gut, dass ich in diesen Moment nicht alleine war. Gott, der all diese Fragen, Zweifel, Träume und Wünsche von mir kannte, hatte den besseren Überblick. So nahm ich auch an diesen Fleck „Erde“ SEINE Gegenwart und SEIN Reden war. Wie auch in El Ejido musste ich danach die Entscheidung selbst treffen und traf sie. Meine Wohnung kündigte ich am folgenden Tag- uiii- und vor mir lagen drei Monate der Vorbereitung auf eine erstmal unbestimmte Zeit „Barcelona“ – Yeah! Die waren nicht immer rosarot, aber irgendwie wusste ich, es ist der richtige Weg. Nach der Beendigung meines Jobs, einem Heimaturlaub in Herrnhut bei der Familie und Freunden, einem auserwöhnlichen Gesangsduett  auf Wiesbadeners CZW- Bühnen,  einer wunderschönen Abschiedsfeier im urgemütlichen Café Maldaner,  dem Think Tank (x-pand) in den Schweizer Bergen und der Wohnungsübergabe war der letzte Tag  auf deutschen Boden gekommen. Was für ein Tag! Mittags noch Hochzeitsängerin, letzte Besorgungen machend und dann war es schon bald 04:00 Uhr – am 28.09.2008 – und mein „Freundes-Taxi“ brachte mich angespannt und übermüdet nach Mainz, von wo aus der Bus zum Flughafen Frankfurt -Hahn auf mich wartete. Und dann ging es los in mein Abenteuer – Barcelona ;)!!!

„Ein Jubiläum der besonderen Art…

…ist der heutige Tag gewiss. Der 28.09. wird auch in Zukunft mich immer wieder daran erinnern, was es heißt, Träume zu leben. Warum? Weil einer meiner wichtigsten Schritte,  der ins Camsmile -Abenteuer war, denn vor genau 4 Jahren habe ich mich frühzeitig (ich glaub es war so gegen 03:30 Uhr (dank Ryan Air) auf den Weg nach Spanien – Barcelona – gemacht.

Im Gepäck jede Menge Nervenkitzel, mit dem Ziel das Leben zu umarmen, nach dem ich so einige Zeit darauf hin gehofft und dafür gerungen habe. Hinter mir ließ ich Job, Wohnung, die liebe Familie und wichtige Freunde, um im Herzen von Katalonien ein zu Hause auf Zeit aufzuschlagen.  Missen möchte ich dieses Jahr auf gar keinen Fall mehr, denn es hat Welten in mir verändert, Hoffnung und Zukunftspläne aktiviert und mich von innen heraus zutiefst geprägt. Zurück blicke ich heute auf Momente, die wegweisend waren, weil sie nicht nur Neues hervorgebracht, sondern auch Altes, Verborgenes, zu Tageslicht gefördert haben –  was ab sofort da auch ruhig bleiben darf  – 😉 …und in den kommenden Monaten immer wieder eine Rolle in meinem (Blog)Leben spielen wird.

Für heute nur dieser Beweis, was BCN mit Menschen wie mir machen kann – eine Nachtakteurin, die mit Ntronfrottage (meine erste überhaupt – Guttenberg ich komme) kleine Andenken an besondere Tage (grafisch und zeichnerisch) zum Leben erweckt. Ein dickes Danke an DEN, der das schon viel länger als ich über mich wusste  – CamSMILE!

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*10, 9, 8, 7, 6…Schokoladenseiten*

Ein Stück weiter sein, fühlt sich toll an. Perfect!

und weiter gehts

Die Liebe zur Schokolade und zum Konzept „Schokoladenseiten BCN“ begann in der Metro von BCN. Ich genoss die Hektik, den Trubel und die Unterschiedlichkeit der vielen Menschen um mich herum, wie den Luxus, von A-B recht zügig, dank Metro, an mein Ziel zu gelangen. Ebenso die Infrastruktur, die Schnelligkeit, die vielen so beindruckenden Gesichter dieser Stadt, so unterschiedlich von Barrio zu Barrio (oh wie vermisse ich euch- Gracia, Eixample,  Sant Andreu oder auch Ciutat Vella- später auch die Aussicht vom Fahrradsattel –  „bicing – you rock“ – wie auch die Art&Weise, wie die Stadtplaner (Dank Cerdà) Barcelona gestaltet haben und wie die Menschen der Stadt, ihre Stadt von der Schokoladenseite her leben.

Und dann kam da noch Nilobon. Sie ermöglichte mir in einem Praktikum bei Ihr in BCN erste Grafikdesign-Schritte zu gehen, mit der Herausforderung, einen Namen für eine Schokolade (Konzept-Logo-Design) zu entwerfen.

Und beides zu verbinden, fand ich klasse.

Hochmotiviert durchstöberte ich die süßen Verführungen Barcelonas nach Inspirationen (nicht nur für mein Auge). Dabei stieß ich auf atemberaubende Konstruktionen von Bubo, bunte Vielfalt von Xocoa so wie auch Kakao in Hülle&Fülle bei Cacao Sampaka. Und kam meiner Idee dabei näher.

„Schokoladenseiten BCN“. 10 Stadteile einer aufregenden und kreativen Metropole ein neues Gesicht bzw. einen Ort zu geben, wo:

– genüsslich feine, schokoladenhaltige Leckereien in Caféhausatmosphäre verspeist werden können (Schoko),

– lokale Designer miteinander vernetz werden und ihnen außerdem die Möglichkeit gegeben wird, ihre Werke zum Verkauf auszustellen (Laden)

– dem wissbegierigen Geist, in Form eines Bücherladens, spezialisiert auf Design (z.B. Grafik, Fotografie, Innenarchitektur etc). immer wieder kreativer Nachschub geliefert wird…

war das Ergebnis so mancher kreativer Nächte, wertvoller Besuche lokaler Cafés&Museen, kulinarische Besprechungen dank Nilobons thailändischer Küche und meine besondere Intension, eigene Vorlieben im Konzept „Schokoladenseiten BCN“ zu vereinen.

Ein kleiner Einblick gefällig – sicher doch!

MapaBCN_Distritos01Barcelonas Stadtteile – los Barrios – wo es begann.

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Erste Gedankenskizzen.

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Flower Power – Von der Kakaoblüte zum Schokoladenseiten-Logo.

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fotos_blog2Logoentwurf.

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verpackung&flyers_undweitergehts4Flyer.

Verpackung_sls_bunt_gracia31verpackung&flyers_undweitergehtsPackaging.

verpackung&flyers_undweitergehts2verpackung&flyers_undweitergehts3Fertig  – juhuuu!

33*15 – „Ein Stadtkonzert mal anders“

Ach, so was auch. Was würde ich dafür geben, heute entweder selbst Pilotin mit eigenem Flugzeug zu sein oder eine(n) nette(n) Freund(in) haben, die/der so was im petto hat. Viiiiiiiilel. So würde ich nämlich gar nicht lange fackeln, und mich auf die Socken machen, um einen Tag lang, in einer wunderbaren Stadt, mich rund um die Uhr mit Musik verwöhnen zu lassen. Ich weiß, ich weiß – sehr egoistisch, sehr konsumorientiert. Aber mit Sicherheit total inspirierend, denn wenn 3000 Musikstudenten gleichzeitig in einer Stadt wie Barcelona mehr als 50 Konzerte aufführen, dann ist das ein Kunstwerk für sich, aber auch eine Ode an die Kreativität von heute. Wenn Kunst & Bildung in einem Social Event Hand in Hand gehen, so dass eine ganze Stadt davon profitiert und gleichzeitig darin involviert ist,  dann ist das für mich nicht nur Genuss, sondern ein Beweis dafür, das Menschen, Städte, Nationen geschaffen sind, um Schönes gemeinsam hervorzubringen.

Barcelona, du überraschst mich immer wieder!

… Te echo de menos,  da es ja auch noch ein paar andere Gründe gibt! Hihihi…

33*11 – „Auf den 2. Blick“

Das ist Diana (und meine Wenigkeit;)). Unsere erste Begegnung hatten wir in der Gran Via de les Corts de Catalanes Nummer 1016 in BCN. Eine überaus facettenreiche wie auch bedeutungsvolle Begegnung, denn Antipathie lag in der Luft. Und das von Anfang an. Dumm nur, wenn frau „Haus&Hof“, besser gesagt,  ein Zimmer miteinander teilen musste. Ein Monat kann daher ganz schön lang sein, glaubt mir…aber so ein Monat kann auch viel ändern. Es hat UNS verändert. Wir beide merkten, das der Andere voller Überraschungen steckt, ich soo viel von ihr &durch sie (besonders über mich) lernen konnte und das sich unsere gegensätzlichen Persönlichkeiten sonder-&wunderbar ergänzten. Unglaublich! Für mich eine so wichtige Lektion, denn die Tendenz Menschen zu schnell zu beurteilen und bei weniger gut dünken relativ schnell „abzuschreiben“, kenne ich sehr wohl von mir.

Ein zweiter Blick kann Wunder bewirken  – jedenfalls bei mir!

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Barcelona war bei mir!!!

Der Beweis folgt hier  – zwar nach einer Woche – aber was soll’s. Ich habe es jedenfalls genossen, weil (ich)…

  • wieder mal tolle Gespräche mit einer tollen Frau führen konnte…
  • Gebet wirkt, denn ohne wäre die Liebe Miriam im El Prat/BCN gleich wieder umgekehrt, dank des Fluglotsenstreiks in FFM. Es sollte nicht sein, denn sie sollte ja HIER sein;)
  • mein Zwerchfell gut auf die Probe Gestell wurde…
  • mein Spanisch& Englisch wieder aufpolieren durfte …
  • mit so vielen Geschenken überhäuft wurde …
  • dieses Mal nicht allein krank sein musste …
  • Wiesbaden von einer anderen Seite, durch Miriams Augen, entdecken konnte …
  • Geburtstagsshoppen zu zweit einfach viel cooler ist
  • und auf Geburtstagsparties gehen noch viel mehr …
  • jetzt noch besser weiß, wie ich Menschen (und auch mich…hihi) mit einer Tortilla glücklich machen kann (schön war es mit den Sonntagabendgästen beim spanischen Schlemmen&Co) …
  • dankbar bin, so eine Freundin zu haben und mich schon auf ein Wiedersehen in BCN freue!
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Barcelona kommt zu mir!!!

Ui, das wird was werden. Morgen ist es soweit. Ich bekomme Besuch, yipeee;) Und zwar die liebe Miriam aus BCN. Wieso, Weshalb, Warum? Ausführliche Darstellungen mag ich nicht vorweg nehmen …hihi (…denn die folgen in den nächsten Posts). Nur soweit. Miriam ist einfach nur cool und insgeheim hoffe ich sehr, dass wir da anknüpfen, wo wir das letzte Mal aufgehört haben – nämlich beim Leben genießen, nachts um 02:00 Uhr, bei spanischen Wein und jeder Menge Meeresbrise am Strand von Barceloneta.

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Na ja, so oder so ähnlich, ne (smile), wenn die Temperaturen mitspielen und sich spontan in Wiesbaden noch eine Meer auftut. Wenn nicht, wird es uns bestimmt auch nicht langweilig.