1 // Stille.

Ich liebe die Stille. Ich liebe den Klang davon. Und ich mag es, den Tag damit zu beginnen, mit dieser stärkenden Lebens-Wirkung bewusst zu starten. Irgendwo dort beginnt dann das Abenteuerliche. Manchmal ist es ein Hauch eines Gedankens, eines Wortes, eines Bildes, eines Gefühls, eines Verständnisses, einer Idee, die mir eine Tür zu einem anderen Universum öffnet. Meistens sind diese Momente unbezahlbar, denn sie führen zu dem (vorher) Unbekannten, Ungesehenen, Ungehörten, Ungeschriebenen … dass in die Welt hinausgetragen werden will. Aber ja, hin und wieder weist es auch auf Orte hin, an die ich eigentlich nicht gehen möchte. Aber ich denke — die Ausgewogenheit bringt den größten Gewinn :).

Herzensangelegenheiten.

In dieser Zeit hat unser Herz ganz schön viel auszuhalten, wegzustecken und zu tragen. Nicht immer geht das spurlos an ihm vorbei. Nicht immer haben wir die Zeit, nach unserem Herzen zu schauen, ob es ihm noch gut geht. Besonders im Alltag und Job sind wir anfällig, unser Herz zu übergehen. Und dann kann es passieren, dass wir auf einmal ganz anders reagieren, fühlen, handeln und denken, als wir es eigentlich wollen, weil unser Herz etwas trägt oder sich mit etwas „rumschlägt“, was da eigentlich nicht hingehört (und wir auch gar nicht wissen, das da etwas ist).

Vielleicht sind es Frust, Hoffnungslosigkeit, unausgesprochene Konflikte, unbedachte Worte, Beleidigungen, Zukunfts(Angst), Stress, Überforderung, Planlosigkeit, zerschlagene Träume, Einsamkeit, Trauer …, die in unser Herz gefallen sind. Dies und vieles andere mehr kann unserem Herzen zusetzen, wenn wir es nicht genau anschauen und die schmerzvollen Gefühle auch zulassen, die damit verbunden sind.

Dieses Werk entstand die Tage für meine Kolleginnen. Damit wir uns an diese Zusage erinnern.

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I will go for it!

Mit, durch und vor allem nach dem dem Designstudium ist mir aufgefallen, dass mein Leben sich sehr um einzelne Themenschwerpunkte drehte. Das Studium und der Job standen oft im Vordergrund. Für diesen Abschnitt war das auch ok. In dieser Phase habe mich tatsächlich auch  für bestimmte „Abstriche“ entschieden, was mich oft Mühe und innere Kraft gekostet hat. Andere Bereiche sind zum Teil unbewusst hinten runtergefallen. Im Leben wird es öfters solche Zeiten geben.

Tatsächlich sehne ich mich aber in meinem Leben nach mehr Balance. Vor allem nach der Ausgeglichenheit, in der langersehnte Wünsche, Träume, Visionen und Lebensziele ihren Platz finden und haben. Träume und Visionen, denen ich nachgehen möchte. Wünsche, die ich mir bewusst machen will. Lebenseinstellungen, die mein Leben bereichern und mit Absicht prägen sollen. Und auch Ziele und Herausforderungen, die ich mir in meinen Leben setzen möchte.

Um mich in Zukunft an das zu erinnern, was mir im Leben etwas bedeutet und für was ich Zeit, Ideen und camsmile-Energie investieren will, habe ich dieses Artwork kreiert. Schaut selbst!

Brush Script – ein Versuch!

Smile.

Sehr oft grübelt mein Wuschelkopf unfassbar‘ große und auch schwere Gedanken. Nicht immer mit gutem Ausgang. Dem möchte ich entgegenwirken und mir selbst immer wieder sagen, über Gutes und Schönes in meinem Leben nachzudenken, und vor allem auch darüber, was mir ein Lächeln schenkt.

 

Feliz.

Ich liebe die spanische Sprache. Sie ist für mich Inbegriff der Emotionen und purer Ausdruck des Herzen. Das Artwork entstand für Bini zum Geburtstag, die sich buchstäblich in Wort und Tat dem Brush Script verschrieben hat. Im spanischen heißt es der Vollständigkeit halber zwar „Feliz Cumpleaños“, wenn man zum Ehrentag gratulieren möchte, aber hey –  wen stört’s.  Kunst darf andere Wege gehen.  Froh, zufrieden und glücklich sein — wer möchte das nicht in seinem neuen Lebensjahr erleben!?

 

 

 

 

 

März: Keimruhe

Oh, es ist schon wieder April und der Monat März ist an mir vorbeigezogen. Keine einfache Einschätzung der letzten vier Wochen, wollte ich doch das mir gegebene Leben bewusster erleben und leben. Der Rückblick auf die letzten vier Wochen zeigt mir eins. Viel ist nicht passiert, jedenfalls äußerlich nicht, aber in den letzten Tagen kam mir dieser Eindruck in den Sinn. Ich empfinde mich genau in dem Stadium der Keimruhe wie bei einem Samen, der in die Erde gelegt wird. Dieser Samen benötigt  Wasser, Sauerstoff, Wärme, Licht oder auch die Dunkelheit, um reifen zu können. Und vor allem eine bestimmte Zeit, bis er aufgehen wird.

Oft sehe ich in meinem Designstudium Parallelen zu diesem Bild. Ein sehr positives Feedback eines Dozenten zu meiner letzten Semester zeigte mir, was ich selbst an mir nicht sehen konnte bzw. zuweilen noch schwer fällt zu sehen – in der Tat Fähigkeiten und Fertigkeiten zu besitzen, von denen ich so oft denke, sie nicht zu haben. Vor allem solche Fähigkeiten, die dazu beitragen, ansprechendes und der Aufgabe entsprechendes Grafikdesign zu kreieren. Somit fühlte sich das Feedback wie ein warmer Sommerregen nach wochenlanger Trockenheit an und überraschte mich gleichwie es mich ermutigte. Gerade deshalb, weil nach einer für mich kräftezehrenden Zeit der Keimruhe, in der äußerlich nichts Außergewöhnliches passierte, ich jedoch innerlich vieles bewegte, ganz unbemerkt eine neue Zeit angebrochen ist, in welcher der ruhende Keimling zu sprossen beginnt. Das Bildnis setzt in mir Hoffnung frei und ist gleichzeitig auch eine Ermutigung für alle anderen Lebensbereiche, Hoffnung nicht aufzugeben, sondern die Zeichen der Zeit schätzen zu lernen.