*Keep the change* – CamsmilesJuniAbschlussGedanken

Wenn der Mai vorbei ist, dann scheint für mich, als wenn die Tage und Wochen einfach nur  noch verfliegen. Bis dahin war das Jahr erst „angebrochen“, aber nun steckt man schon wieder mittendrin. Man hält vielleicht kurz Rückschau, was passiert & was gut gelaufen ist, was erfreulich war, welche Ziele man vielleicht erreicht hat und auch Sachen, die nicht so gut verlaufen sind. Viele Gedanken…So mach ich mir meine, über den Wonnemonat Juni

*Highlights*

1. Nachdem ich mich im Mai erneut für ein Studium im Fach Kommunikationsdesign – dieses Mal in Karlsruhe – beworben habe, kam sehr prompt die Rückmeldung, die alles andere als erfreulich ausfiel. Keine Einladung zur Eignungsprüfung, was ein schnelles AUS für mich bedeutete. Nur gab es dieses Mal nicht das schwarze, tiefe Loch. Einiges hat sich in mir verändert, wie ich festgestellt habe. Andere Bewertungen und Meinungen, auch wenn sie noch so schwer zu akzeptieren sind, konnten mich innerlich nicht mehr so erschüttern. Dieser Prozess hat gedauert und ist nicht über Nacht eingetreten. Dennoch bleibt natürlich die Frage, wie es beruflich weitergehen wird.

2. Im Monat Juni wurde ich sehr oft darauf „hingewiesen“, „schöner“ geworden zu sein. Zusammen mit der Rückmeldung an mich, dass ich mich positiv verändert habe (die betreffende Person kennt mich schon bisschen länger ;)), viel mehr Ausstrahlung bekommen habe, offener gegenüber andere wäre und mutiger geworden bin. Wenn das mal nichts ist? Schönheit die von innen kommt – so hat es diese Person in Worte gefasst. Es hat mich echt überrascht, weil ich diese Veränderung an mir nicht in erster Linie angestrebt habe. Aber über das Resultat freue ich mich natürlich riesig, auch wenn sich in meinen Lebensumständen nichts gravierendes geändert hat. So einiges ist noch in Warteposition, unklar, macht mir leider Sorgen oder scheint Lichtjahre weit weg und gefühlt für mich nicht in meinem Leben sichtbar. So ist dieses Statement ein Beweis, dass sich in meinem Leben dennoch etwas in eine gute Richtung bewegt ;).

3. Erste Begegnungen sind einfach nur toll. So auch mein erstes Treffen mit Patenkind Livy. Patenkinder, die man eigentlich nur durch Skype kennen lernt, sind auch Patenkinder. Gewiss. Aber viel spannender ist es,  wenn man diese kleinen Wesen in Natura erlebt. Und so war meine erste Begegnung mit Livy trotz der etwas unerfreulichen Umstände meiner Freunde (die mit unerwünschtem, eintägigen Zwischenhalt in NYC, müde, kaputt und ohne Koffer in Deutschland gelandet sind, die dann zu allem Übel noch nass waren, wobei so einige Sachen davon zu guter letzt an Nutzwert 100% verloren haben) ausgesprochen ausgelassen. Menschenscheu kennt Livy nicht, was mir sehr sympathisch ist und uns hoffentlich noch ein paar wunderbare Zeiten miteinander beschert (bevor der Abschied naht).

4. Leaders of Influence. Kurz gesagt, LOI. Im Juni war es wieder soweit. Der zweite familienfreundliche Rhein-Main LOI-Tag wurde (auch) von mir verlebt, wobei es dieses Mal meine Besonderheit gab ;)- ich habe zusammen mit zwei anderen LOI’lern bei den Vorbereitungen und der Orga geholfen und fand das prima. Warum? Weil ich gern organsieren lernen möchte und dafür auch ein paar Möglichkeiten brauche. Aber auch, weil ich gern auch in anderen Netzwerken „zu Hause“ sein möchte, denn eine gewisse soziale Einseitigkeit, die auch zur zeitweisen Einsamkeit führt, macht das Leben für mich in Wiesbaden nicht immer einfach. So genoss ich es durch die Arbeit bei der Rücker AG samstäglich einem Fussballturnier beizuwohnen, geselliges Zusammensein mal anders zu erleben und anschließend noch im anderen sozialen Kontext an der Mainzer Museumsnacht teilgenommen zu haben.

5. Neue Erdenbürgerinnen zu begrüßen – eine tolle Sache – denn Bini&Domi haben eine  wunderschöne und süße „Yea“ gesund und bisher noch sehr pflegeleicht, geschenkt bekommen. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!

keep the change -fina3

*Herzstück*

Alle diese kleinen Highlights führen dieses Mal zum Juni-Herzstück: Veränderungen erleben und zulassen. Oh, was für eine Herausforderung in meinem Leben!  Ich bekenne  dazu, ambivalent zu diesem Thema zu stehen. Warum? Weil in meinem Herzen eigentlich zwei unterschiedliche Strömungen erkenntlich werden. Einerseits liebe ich die Gewohnheit, Routine, benötige Abläufe und Rahmen, die mir Sicherheit bieten und in denen ich weiß, wer ich bin und wie ich handeln kann. So fühle ich mich als „Gewissenhafter-Typ“ – (das DISG Modell grüsst) – weniger in und mit meiner Umwelt „gestresst“.

Anderseits brauch ich aber auch dringend Abwechslungen, Abenteuer, Herausforderungen, neue Bekanntschaften, Inspirationen, neue Netzwerke, Neues bzw. neue Lernfelder. Das lässt mich nicht nur aktiv und lebendig bleiben, sondern fühlt sich auch genauso wichtig an.

Wenn beides in ausgewogener Balance vorhanden ist, dann ist das super – für mich 🙂 In den letzten Monaten musste ich aber feststellen, dass sich in meinem Leben Veränderungen „eingeschlichen haben“, die mich sehr beschäftigen und mit denen ich mich auseinandersetzten musste. Veränderungen, die sich nicht linear oder in wohl gemeinter Struktur entwickelt haben.

So habe ich registriert und auch endlich benennen können/müssen, dass sich in den letzten Monaten und auch Jahren wichtige Freundschaften hier vor Ort für mich verändert haben. Diese Veränderung hat großen Einfluss auf mein Inneres und mein soziales Empfinden. Einsamkeit hat sich in mein Leben eingeschlichen und ich habe im falschen Abwenden dieser Emotionen andere FreundschaftsAngebote übersehen und MitMenschen deswegen (nicht absichtlich, aber dennoch) verletzt. Eine prägende Veränderung, die für mich schwer zu tragen ist, denn sie beinhaltet auch, sich mit dem eigenen Leben, den Wünschen, den Zielen, eigenen Werten, Erwartungen, Hoffnungen  und Vorstellungen auseinanderzusetzen und neu zu justieren.

Aber solche Veränderungen bringen anderseits versteckte (oft auch falsche, verkorkste, nicht realisierbare) Erwartungen und Vorstellungen zum Vorschein, die es zu korrigieren gilt. Und hier setzt für mich das positive Umdenken ein, dass Veränderungen, auch solche, die ich nicht angestrebt habe, z.B. wenn Freunde heiraten, wenn die Familie wächst, wenn Freunde andere Lebenswege einschlagen und planen und Abschied vorprogrammiert ist,  gut sein können, denn sie haben Auswirkung auf mein Leben! Und solche Auswirkungen sind doch gut, oder?!

So sage ich: Camsmile-Girl, Keep the change, because it suits you perfect ;). Vielleicht nicht immer gleich, aber was nicht passt, wird passend gemacht. So oder so ähnlich.

Ein wertvoller Juni-Abschluss-Gedanke. Daher – Smile – Camsmile ;).

33*23 -„I’ve been searchin`my soul tonight“

I've been searching my soul tonight 3*

Normalerweise ist es für mich nicht so erstrebenswert, mit einem Star abgelichtet zu werden, aber in diesem Falle mache ich gern eine Ausnahme, denn geschah mir doch schneller als ich sehen konnte- nach einem tollen Konzert von Vonda Shepard im Sala Bikini /BCN – besaß ich mein erstes und wohl auch letztes Fan-Foto dieser Art. Abwarten;).

Wenn ich eins über mich verstanden habe, dann ist es die Leidenschaft für Musik. Was wäre ich ohne sie. Nicht nur das ich Musik super gern höre und mir immer wieder Zeit nehme, genau hinzuhören, um mich von den Profis inspirieren zu lassen und von ihnen zu lernen. Vielmehr noch ist es das Erlebnis selbst zu singen oder zu musizieren. Es gehört zu mir, wie meine Locken. Es ist Lebenselixier und wenn ich es nicht tue, dann fehlt mir „in mir“ etwas. Eine schwere Erkenntnis, finde ich, denn die Praxis sieht manchmal gar nicht so einfach aus. Mehrere Begabungen = auch mehr Verantwortung mir gegenüber? Irgendwie lässt mich der Gedanke nicht los, denn nicht umsonst hat mir Gott (meine) „Talente“ anvertraut. Zeitmanagement und gute, wie auch kreative Lebensplanung wären hier wohl ein rechtes Stichwort. Mein Stichwort, denn mein Herzenswunsch ist es in dem, was mir gegeben ist, vom Lehrling zur Künstlerin heranzuwachsen und gute Frucht hervorzubringen. Wie cool, dass ich das nicht alleine anpacken muss und wie dankbar bin ich, dass es gute Quellen gibt, die mir helfen, gute Schritte zu gehen…so z.B.

– durch das immer wieder inspirierende, richtungsweisende und vor allem herausfordernde Mentorenprogramm von Xpand (mehr dazu hier).

– durch  Vorbilder und Vordenker wie z.B. Patrick Dodson oder Paul Donders (Buchautor, Geschäftsführer von Xpand, Coach und inspirierender Redner)

– durch Freunde, mit denen man sich eignen Herausforderungen stellen will (oh Abi, ich bin super gespannt und freue mich riesig auf verblüffende Challenge-2012-Momente, wenn es wieder heißt „The identity project„.

…und durch Gott, der mir größter und wichtigster Halt ist und ohne dem nichts davon möglich wäre.

DankesSmile!

*(oh Joyce, how much fun has it been with you out there! Kisses to Boston)