Finde Zukunft

Yep, das ist meine Erinnerung an eine Goldmomente-Konferenz (online) am Samstag. Ein inspirierendes Format, was von inspirierenden Menschen in die Welt gebracht wird. Eine Zeit für Einkehr, wertschätzende Ehrlichkeit, Körperbewusstsein, Neues, Ermutigung, Zwischenmenschliches, Wortkunst und himmlische Klänge und das mit und von Menschen voller Herz & Sinn.
Auch wenn sich diese Stunden um das Thema Zukunft gedreht haben, bin ich heute etwas unentschlossen, wie ich diesen Satz beenden werde. Eine neue Aufgabe für einen neuen Tag :). DIE ZUKUNFT IST … Was ist sie für dich?

Wen es interessiert… hier der Link zu FINDE ZUKUNFT.

09 // Remember your BCN.

Wieder war soweit. Ein für mich ganz besonderer Tag im Jahr rückte im Kalender näher, denn an diesem startete ich vor vielen Jahren in ein neues Abenteuer. Mein Abenteuer hieß damals Barcelona — nicht nur für einen Urlaub, sondern für eine bestimmte Zeit meines Lebens. Das liegt zwar schon wieder eine Ewigkeit zurück, aber es beflügelt mich daran zu denken. Warum? 

Dieser Schritt ins damals große Ungewisse und das dann Erlebte macht mir heute erneut bewusst, zu was ich fähig war, was ich damals alles schon gemeistert und wie ich mein Leben gestaltet habe. 

So denke ich u.a. 

  •  an meine minimalen Sprachkenntnisse zu Beginn meines Aufenthalts, die maximale Anwendung finden musst wie z.B. bei den vielen Behördengänge auf Katalanisch
  • die wilde und zermürbende Wohnungssuche (in was man alles leben kann- echt!)
  • die Dozentin-Jobs in diversen Schulen und Sprachinstituten (habt ihr schon einmal ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Fremdsprache als Englisch durchgeführt, die du eigentlich erst am Lernen bist?
  • ein unvergessliches und weitreichendes Design-Praktikum bei Nilobon (was ich auch erst finden musste. Ohne Studentenstatus war das ein fast aussichtsloses Unterfangen). 
  • Mitbewohnerinnen, die jetzt Freunde fürs Leben sind, und die wissen, wo es die besten Chrurros im Stadtviertel gibt
  • Gaudi und die volle Ladung  Kreativität an so vielen Ecken dieser Stadt
  • die Planung und Organisation eines großen, runden Geburtstages, der in Deutschland zelebriert werden wollte 
  •  Momente des Glücks, wie auch Momente größter Herausforderungen
  • … und viele mehr

In dieses Abenteuer bin ich damals allein aufgebrochen. Meine Rückschau hilft mir,  vor allem mich zu sehen. Ich sehe die ausgelebten und gewonnen Kompetenzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Zudem die Momente, in denen ich mich nicht unterkriegen ließ und das Leben angegangen bin. Klar, Schwierigkeiten und Niederlagen gab es auch, mit denen ich umgehen lernen oder ernüchternder Weise erkennen musste, wo meine Schwachstellen liegen. 

Heute ist dieser Rückblick mir eine ganz besondere intrinsiche Motivationsquelle für alle weiteren Pläne, Ideen und Träume – besonders in Zeiten des Strauchelns. Dieser Blick ist Ratgeber, Coach, Lehrer, Motivator und Freund zugleich. Und ein Zustand des Glücks, denn ich weiß von wo aus ich gestartet und bis wohin ich schon gekommen bin. Ich denke, dieser Tag verdient es, in Ehren gehalten zu werden. Daher, erinnere ich mich und ermutige dich: Remember your BCN! Es lohnt sich! 

7 // Ruhe

Ohh, liebe Welt. Du hast es nicht leicht. Du bist immer beschäftigt, tust etwas und bist am Puls der Zeit. Wenn ich einen Wunsch für dich hätte, dann wäre es dieser: Nimm dir eine Auszeit und ruhe dich dich aus. Du hast es dir redlich verdient!

Ach, ein neues Jahr!

Zu Beginn jeden Jahres nehme ich mir einen Augenblick Zeit zum Hinhören, was Thema des Jahres sein könnte. Dieses Jahr bin ich erneut auf dieses Kapitel in der Bibel aufmerksam „gemacht“ worden. Vor allem fasziniert mich die Textstelle, in der Gott den Protagonisten auffordert, zu den toten „Gebeinen“ zu sprechen, die er in seinem Traum sieht.

In meinem Leben gibt es ebenso einige tote Gebeine, wie ich die Tage bei mir feststellen musste. Diese wahrzunehmen, schmerzt auch ganz schön. Aber eigentlich sollten diese doch leben. Oder doch besser zu Grabe getragen werden? Zumindest lese ich Gottes Absicht hierfür heraus, dem Toten ganz neues Leben zu verpassen. Das macht er nicht allein, sondern überträgt diese Aufgabe dem Menschen – halt Gottlike. Und das ist etwas, was mich bereits seit Jahren immer wieder triggert – die Tatsache, in das eigene Leben, in die toten Stellen meines Lebens hineinzusprechen und ihnen Leben „zu prophezeien“. Vorausgesetzt ich weiß, was ich zu denen sagen soll ;). Das klingt beim Schreiben irgendwie auch creepy, jedoch in mir weiß ich – hier ist eine Wahrheit verborgen, die ich (mit und durch dieses Jahr) verstehen lernen will.

Breath of Life

37 1-2 God grabbed me. God’s Spirit took me up and set me down in the middle of an open plain strewn with bones. He led me around and among them—a lot of bones! There were bones all over the plain—dry bones, bleached by the sun.

He said to me, “Son of man, can these bones live?” I said, “Master God, only you know that.”

He said to me, “Prophesy over these bones: ‘Dry bones, listen to the Message of God!’”

5-6 God, the Master, told the dry bones, “Watch this: I’m bringing the breath of life to you and you’ll come to life. I’ll attach sinews to you, put meat on your bones, cover you with skin, and breathe life into you. You’ll come alive and you’ll realize that I am God!”