*Spontaner Lebensgenuss*

Semesterferien sind schon was feines. Besonders nach getaner Arbeit, wenn aus einem spontanen Einfall, gleich ein unvergesslicher Nachmittag wird. Der eigentliche Plan sah einen Kurztrip auf dem Fahrrad nach Eppstein vor (welches ich leider mit Idstein verwechselte). Nicht schlimm, denn die Radellust war bereits entfacht. Das Ziel wurde schnell neu justiert und so befand ich mich im Anflug auf FFM-Höchst. Ja, Fahrrad fahren kommt mir wie Fliegen vor, weshalb ich es auch so sehr genieße, den Wind auf meinem Gesicht zu spüren und die Landschaft auf mich wirken zu lassen. Hessen, du überraschst mich immer wieder und es gibt noch sooooo viel an dir zu entdecken!

 

Tag der Frau „Wiedemann“

Hätte ich nicht einen tollen Lieblingsbruder, der mich ab & zu auf wundersame Weise überrascht, wäre ich heute nur halb so gut informiert zum Sonntagsausflug gestartet. Denn ich gebe zu, dieser Tag steht (noch) nicht fett markiert in meinem Taschenkalender. Umso besser dann einen Bruder zu haben, der es sich nicht nehmen lässt, diese Information mich wissen zu lassen :).

Mit diesem Auftakt war es ein leichtes, eigene Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. So schwang ich mich gleich zum zweiten Mal in dieser Woche auf mein Drahtesel und wurde MainRadweg-Entdeckerin (Mühlheim – FFM). Der Frühling darf kommen, denn nach Rheintour (WI – RÜD) mit Ändi-Freundin am Freitag, …

… hält es mich nicht mehr in den eignen „vier Wänden“. Und die Erkundungen haben sich gelohnt, denn:

  • Main, du hast mich mit deiner Schönheit und Reichhaltigkeit überrascht!
  • Hafen 2 in Offenbach – du rockst! Hier eine kleine Kostprobe:

Die Skyline von FFM – Immer wieder ein toller Anblick, den ich mit Dankbarkeit am heutigen Sonntag genossen habe. So kann ein Frauensonntag aussehen! 

*Nominierungen nehme ich (sehr) ernst*

Nach etlichen Filmen zum Thema *IceBucketChallenge*, denen ich mich als zugehöriger Social Member (gewisser Sozialer Netzwerke) während den letzten Tagen/ Wochen nur schwer entziehen konnte, habe ich im Geheimen immer wieder gehofft, dass dieser Kelch, ähhm Bucket, an mir vorüberzieht. Aber dann kommt aus dem Nichts eine Nominierung (Danke lieber Alex), welche die eigene Einstellung „Kann-man-machen-muss-man-aber-nicht“ für einen kurzen Moment in Frage stellt.

Gedanke Nummer 1. Nette Kampagne, die zum Nachdenken anregt. So meine Überlegungen: Für einen guten Zweck zu spenden – finde ich gut. Aber nachdem bereits etliche Euro für die ALS-Forschung eingegangen sind, darf sich Begegnung e.V. über eine Spende freuen. Ein Verein, dessen Arbeit ich hautnah in Addis Abeba/ Äthiopien erleben konnte, der sich u.a.

 – um behinderte Kinder und Kinder von alleinstehenden bedürftigen Müttern kümmert (Integrativkindergarten)

– der ein Ernährungs- und Beratungszentrum für Mütter mit unterernährten Kleinkindern, um Behinderungen unterhält

 – und eine Anlaufstelle für Frauen anbietet.

Gedanke Nummer 2. Bei meiner Nominierung belasse ich es hiermit, auch wenn ich genügend Menschen im petto hätte, denen eine Erfrischung wohl tun würde ;). Nur darf meiner Meinung nach nun eine neue Welle kreativen Engagements um die Welt gehen.  Diese hat ausgedient und da draußen warten noch unzählige Möglichkeiten ein (finanzieller) Segen zu sein.

Gedanke Nummer 3. Aber weil ich ja Nominierungen sehr ernst nehme, darf dieser Film zum Schluss nicht fehlen, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Camsmile-Weg ;).

(in diesem Film gibt es 1. eiskaltes Eis. 2. ein Bucket und 3. eine Challenge. Wie gemacht für eine IBC-Challenge – grins).

*doch, doch*

…manch clevere Ideen sollte man auf einen anderen Tag verlegen – so mein Abendresümee, denn Laufen im Regen, im einsamem Wald,  kann ab einem gewissen Punkt nicht mehr lustig sein. Besonders dann, wenn es überall mehr blitzt und donnert, als mir lieb ist und ich genauso beginne aus allen Wolken zu tropfen wie die schwer gefüllten Regenwolken über mir. Neben mir im rauschenden Getöse die Waldsinnflut. Später werde ich noch Zeuge, im Hochwasser mit meinem Fahrrad stecken zu bleiben. Ein Abenteuer der DonnerstagAbendSorte – das muss wohl am Namen liegen … 🙂 .

*Eins der letzten- drei- Stunden Abend-Resümee*

Manchmal ist die Doppelherausforderung – Studium  UND  Arbeit – nicht nur anstrengend, sondern macht auch wehmütig und ich gebe zu, auch ein wenig neidisch. Besonders an Abenden wie diesen, wenn man Vorarbeit leisten muss, um die Studienanforderung in den Wochenplan integriert zu bekommen, während andere (ich gönne es meinen jüngeren Kommilitonen grundsätzlich von Herzen :)), den Abend im Kino ausklingen können. Oh, jung war ich ja auch mal…hihi…Daher – kurz durchatmen … und nach dem Abendessen wohlgemut an die Aufgaben gehen. Ich denke, das ist ein guter Plan :).