33*20 – „Ausweichmöglichkeit Nr. 4“

Wer kennt das nicht. In netter Gesellschaft, bei Wein & anderen Gaumenfreuden, Liveband im Hintergrund, Themen, die Gott und die Welt bewegen – ein Kneipengang wie er im Buche steht. Eigentlich alles prima ;), wenn nicht der hohe Geräuschpegel dem frohen Treiben des öfteren einen Strich durch die Rechnung macht. Man kann’s versuchen sich nicht anzubrüllen – meistens klappt es sowieso nicht. Und dann passiert  – es.

Wie aus dem Nichts beginnt der Körper seine Defizite zu kompensieren und greift auf das natürlichste und vielleicht auch auf das naheliegendste Mittel zurück und plötzlich werden Worte sehend gemacht. Für mich immer wieder eine Augenweide, wie auch die Möglichkeit, sofern ich einen entsprechenden Gegenpart habe, die Gebärdensprache auszupacken und auf höchstem Gestik-Niveau über Bänke und Tische hinweg meinen Standpunkt klar zu machen.

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Gewiss – eine stimmschonende Alternative. Wenn das nicht mehr reicht, vertröste ich mich mit dem Gedanken, dass ein zweites oder drittes Gläschen nicht nur mich sondern vielleicht auch schon meinem Gegenüber die Zunge zum Lallen verleitet, so dass fremdländische Äußerungen entweder im neuen Lichte erstrahlen oder ich zu der Erkenntnis gelange, dass ich doch nur noch „Spanisch verstehe“. Schlimm wäre es natürlich nicht, denn ob ich nun Lunes, Monday, понедельник oder doch nur Montag als den ersten Tag der Woche in meiner anregenden Konversation identifiziere, ist mir egal.

Ich liebe die Welt der Sprachen und daran wird auch ein Kneipenbesuch nichts ändern!

„Honey, Honey“

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Ein weiteres Stück meiner (Mappen)Sammlung. Juhu….! Vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn ich mir die Anzahl der Werke folgender Persönlichkeit ins Gedächtnis rufe.

Unglaublich, was dieser Mann im Laufe seines Lebens auf’s Papier gebracht hat! Vergleichen bringt da wenig viel. Selbst machen und lernen ist das Motto. So auch mein’s – und zwar jetzt! Smile – Camsmile.

„Als ich ein Kind war, sagte meine Mutter zu mir: ´Wirst du Soldat, so wirst du General werden. Wirst Du Mönch, so wirst du Papst werden.´ Ich wollte Maler werden und ich bin Picasso geworden.“

33*18 – „So wie Camilla Parker Bowles“

Wenn es eine Sache gibt, die ich sehr gelungen finde, dann ist es die Auswahl meines Namens CAMILLA *** (Danke Mom&Paps).  In der Schule gab es nie Probleme, denn ich wusste immer, dass ich gemeint war;). Es musste so in meiner späteren Teenyzeit gewesen sein, dass ich zum ersten Mal einem anderen weiblichen Wesen begegnet bin, welches auf gleiche Buchstabenaneinanderreihung hörte. Naja, die Skandinavier wussten schon immer was gut ist. Nur mit der Aussprache haben so einige Mitbürger hierzulande   immer wieder kleinere Schwierigkeiten (geht es mir doch genauso, wenn ich an die phonologische Vielfalt denke, die meine Zunge vor große Herausforderungen stellt), weshalb mir Camilla Parker Bowles, als Namensaussprechgehilfin, besonders ans Herz gewachsen ist.

Aber vielmehr ist es das Wissen, was in dem Namen „Camilla“ steckt, denn ich entdecke allmählich die Parallelen in meinem Leben und gelange zur Überzeugung,

a) dass mein Name „Programm ist“ – und zwar mein Lebensprogramm genau so auch meine  Perspektive, innerliche Ausrichtung&Überzeugung wie auch persönliche Einstellung zu mir selbst.

b) und dass ich meinen Namen nun mit noch vielmehr Überzeugung tragen möchte;).

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Nicht nur mir, sondern Menschen nun aufgrund dieser Sichtweise zu begegnen, bereichert bestimmt extrem und legt gleichzeitig die Basis für Wertschätzung und Verständnis.

Wie ich finde ein optimale Ausrichtung, in die neue Woche zu starten.

33*9 – „Loovus“

Wenn es eine Sache gibt, die ich wirklich mag, dann ist es, Ideen zum Leben zu erwecken, denn ich liebe es, am Abend sagen zu können „Ich habe etwas geschafft“! Leider passiert das noch viel zu wenig. Zu oft ertappe ich mich, nur darüber nachzudenken, aber nichts in die Tat umzusetzen. Um fokussiert zu bleiben – grins – heute ein paar „Ausstellungsstücke“ meiner Wahl.

1* Camsmile’s_Label_Logo_Entwicklung – (die Auswahl macht’s! Ein guter Rahmen für alle bereits umgesetzten bzw. noch alle tief in mir schlummernden „Camsmile“ Ideen).Neuer Fotodruck1

Ein kleines Gedankenspiel für den Freundeskreis …hauskreis_logo

2* Verpackungsdesign – Kein Wunder, dass ich oft länger im Supermarkt verweile als nötig. Besonders in einem ausländischen, denn ich liebe es, Verpackungen zu studieren. Noch lieber, diese selbst herzustellen. Das ich damit am Anfang stehe und noch viel Entwicklungspotential vorhanden ist, weiß ich selbst;). Genauso aber, dass ich diese Richtung im Design am meisten bewundere und wohl deshalb auch super gern erlernen möchte.

Go for it – girl!

verpackungen

Wem das nicht reicht, hier gibt’s mehr. Oh, wie ich diese Seite liebe!

3* Stoffdesign – Da draußen tummeln sich so viele wunderbare Stoffdesigner(innen), dass ich schon längst den Überblick verloren habe. Eine erkenne ich jedoch immer wieder, denn ihre Stoffe haben Stil, Charme&Charakter. Leider auch ihren Preis;). Mit Eigenkreationen würde ich diesem Dilemma vielleicht entliehen.  Schlimm finde ich es ganz und gar nicht,  könnte ich es mir wirklich vorstellen, im beruflichen Schaffen solchen Fußspuren zu folgen. Bis zur Zielannäherung vergeht vielleicht noch ein wenig Zeit, die ich dennoch nicht ungenutzt lassen möchte;).

Sodele… dann geht’s hier gleich mal los. laptophandytaschebetty1allerlei_Page_1allerlei_Page_3allerlei_Page_2

4* Die Welt des Grafikdesigns – finde ich fundamental cool. Ein paar erste Probeexemplare meinerseits dürfen deshalb nicht fehlen…Bitte sehr!

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So macht’s älter werden auch (wieder) Spaß;)!

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Ein immer wieder von mir gern versendeter Gruss …

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Christmas Dinner à la Catalan….

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5* And last but not least – Oh, Guttenberg, du hast was gut bei mir :).

Geburtstagsgrüße nach Spanien…

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Schriften für meinen selbst gestalteten Kalender von 2011.

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Und zum Schluß – ein Werk aus der Zeichenschmiede…Voilà und gute Nacht !

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33*8 – „Die Qual der Wahl oder let’s play Pingpong“

Gesegnet sein. Oh ja, das möchte ich! Die anderen aber auch;). Und da fängt das kleine Problemchen schon an. Eigentlich könnte man meinen, das es da überhaupt kein Problem gibt. Gibt’s doch. Jedenfalls bei mir (wenn es bei euch anders ist – seid froh!). Ich finde es nicht schön, auch nicht dauerhaft lobenswert, teilweise auch beschämend, dennoch möchte ich es hier erwähnen, denn mich hat es die letzten Tage wieder sehr zum Nachdenken gebracht und gehört deswegen in meine Challenge.

Wie immer fängt es ganz vorn an. Bei mir und auch bei den den anderen.

Östlich vom Garten Eden lebten zwei Brüder. Kain&Abel. Vielleicht auch euch bekannt. Wahrscheinlich ganz „normale“ Männer, die ihren Job machten und ihr Leben lebten. Jeder mit seinen Fähigkeiten&Interessen&Begabungen und jeder in seinem Element. Bis dahin alles geritzt. Nun passierte es aber, dass der eine, von dem was er hatte, Gott eine besondere Gabe darbrachte. Aber Gott ging nicht darauf ein. Dann tat es der andere und Gott gefiel diese Gabe. Uuiiiiiii….Dickes Ding! Warum eigentlich??? Keine Ahnung! Wird nicht verraten. Interessiert mich gerade auch nicht so sehr. Vielmehr, wie die Reaktion des einen war, der mit seiner Tat vor Gott unbeachtet blieb.

So gingen bei mir die Alarmglocken an, denn als ich vor ein paar Tagen in ähnlicher Situation war, passierte folgendes. Ich wurde neidisch, mürrisch& sehr kritisch, habe mich außerdem innerlich von dem Menschen abgewannt, mit dem Resultat, dass ich mich selbst nicht mehr leiden konnte. Die Bibel (und Gott) kennen bereits das Problem und drücken es so aus: „Warum bist zu zornig und warum hat sich dein Gesicht gesenkt?“ Voll krass! Genau das ist passiert. Ich habe äußerlich und innerlich meinen Kopf gesenkt. Die Perspektive da unten ist nicht so toll- glaubt mir;). Denn sie entzweit und entfremdet. Am meisten – mich – und leider auch die Beziehung zur wertschätzenden Person. Super doof und nicht nötig, denn es gäbe auch eine Alternative – Yes! Leider musste ich diese mir erst wieder dank eines Podcasts vor Augen halten und leider hat sie auch einen klitzekleinen Hacken! Sie kommt nicht einfach so – sie muss entschieden werden, denn weiter heißt es: „Ist es nicht so, wenn du recht tust, erhebt es sich (oder ist Erhebung) – (also erhebt sich mein Gesicht)? Wenn du aber nicht recht tust, lagert die Sünde vor der Tür.“ Uaps.

Die Angst von Gott vergessen oder übersehen zu werden, sitzt dann wohl doch tiefer, wenn ich solche Gedanken und Gefühle hege. Aber die müssten nun auch nicht sein, wenn ich mich dafür entscheide, das Richtige zu tun;). Und das wäre??? Mhh….mich für den anderen zu freuen, wenn er gesegnet wird, wenn er gelobt wird, wenn er mit Gutem überschüttet wird, wenn er Erfolg hat, wenn er gesehen wird, wenn er…. was auch immer. Wie so oft ist es eine Herzenshaltung, die Gott (mich) hinterfragt, nicht die Tat an sich.

stop-Das obercollste ist aber, das das Ganze ein win-win Situation ist! Jawohl! Denn es heißt ja, wenn ich richtig mit dieser Situation umgehe, wird es eine Zeit für mich geben, die Gott nutzten wird, um mich (und meinen Kopf) zu erheben!!! Wie cool! Also bleibt niemand auf der Strecke, sondern jeder ist der Gewinner! Und je mehr ich davon säe, desto mehr werde ich davon ernten. Jupi! Nicht immer zur gleichen, aber zur rechten Zeit! Yeah…Schöne Aussichten, denn…

a) bei einem Freundeskreis, der voll von Kreativität sprudelt, hilft es mir und vielleicht auch  dem anderen wenig, wenn wir neiden und uns dadurch entzweien und wohlmöglich das Gute aneinander verlieren. Im Gegenteil wäre es doch viel cooler, wenn man sich darüber austauschen würde, wie Gott segnet! Oh, ich will das erleben, auch auf die Gefahr hin, öfters als gewünscht zu versagen.

b) das Gelernte alleine umsetzen fände ich auf Dauer voll schwer. Viel bereichernder ist es doch, wenn man sich in Offenheit&Ehrlichkeit in diesem Punkt unterstützen würde.  Ich glaube, davon würde man soooo viel mehr profitieren.

c) ohne Freunde, an denen ich mich „reibe“ und durch die ich dann auch wachse, würde ich gar keinen Wunsch haben, dass sich so was ändert.

Daher ein Danke zum Schluss an diese Freunde!

33*3 – „Beides geht immer“

Heute, auf dem Nachhauseweg, fiel es mir wieder mal ein. Mein naturell gegebener Wohlfühlort, der weniger mit einer besonderen Örtlichkeit zu tun hat, sondern vielmehr mit einer besonderen Tageszeit.

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Als kleines Mädchen gab und heute noch gibt es für mich davon genau zwei. Zum einen die sommerliche Morgendämmerung, die ziemlich oft im heimischen „Herrschaftsgarten“ ausgekostet wurde und zum anderen die Frühlings- bzw. die sommerlichen Abendstunden, wenn der Wind zart&schwerelos das Blüten- und Staubmeer im Schatten der Sonnenstrahlen zum Tanz erweckte. Immer wieder eine Einladung zum Staunen, Plaudern (z.B. mit dem Macher des Ganzen)  und  nicht zu vergessen, zum  Verweilen.  Ohhhh, wie zauberhaft!

33*2 – „Herzensangelegenheiten“

Ein Wunder der Medizin. Für mich immer wieder neu. Denn ich darf leben. Aber viel mehr gilt mein Dank&meine Erinnerung heute meiner lieben Mom, die sich trotz der Widrigkeiten, Ungewissheiten und Meinungen der Ärzte nie beirren ließ und ein „Ja“ für mich gefunden hat, wo es die Ärzte anhand ihrer Prognosen schon längst aufgegeben haben und meiner Mutter abrieten, mich in diese Welt zu setzten. Aber eine Frühgeburt mit Kaiserschnitt, mit sofortiger Bluttransfusion, haben mich nicht abgehalten, um für das Leben zu kämpfen…weil es EINER schon vor mir, für mich, getan hat!

Danke, Danke, Danke !!!

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33*1 – „Ursprungsgedanken“

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33 Tage. 33 Wahrheiten. Eine Challenge der längeren Sorte;)…!…Yuhuu!

Geburtstage kommen und meiner schon ganz bald, weshalb ich dieses Mal mir so gedacht habe, die nächsten dreiunddreißig Tage mit Wahrheiten, Anekdoten und Geschichten über mich&meinCamsmile-Leben auszukosten. Ich glaube, es wird eine herausfordernde, ich hoffe ebenso lustige, teilweise sehr persönliche, vielleicht auch manchmal nachdenklich machende, aber sicherlich eine super lohnenswerte 33-Tage-Lebensreise. Daher geht’s hier gleich mal los…Smile!

* … Genau. MICH. Der gute Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf und Pottendorf hatte das große Vorrecht, vor 312 Jahren, am gleichen Tag wie ich das Licht der Welt zu erblicken.  Das lässt sich noch steigern, indem er sich ebenso als Geburtsstadt die wunderschöne, sächsische Landeshauptstadt auserkoren hat. Wenn ich dann noch bedenke, dass ich in dem von ihm gegründeten Städtchen Herrnhut die meiste Lebenszeit bisher verbracht habe und dasselbe Haus wie er als mein ZuHause nannte (und auch bei Besuchen der Family so nenne), wird die Sache doch ganz rund. Einziger Unterschied. Meine Eltern. Die haben mich ganz gut, ohne adlige Einflussnahme, hingekriegt. Hihi……………Danke!!!

 

Glanzstück.

Mhh, es ist fast Mitternacht und so die perfekte Zeit,  ein neues „Ausstellungsstück“ meiner Wahl zu posten. Dieses Mal ein Geburtsgeschenk für Sofina, Familie Hofmanns jüngster Nachwuchs und so der Eltern, Debbie&Flo, auch neuster Stolz. Zu Recht;). Bereits seit vielen Jahre ziert ein Stoffball ähnlicher Art meine 4-Wände, weshalb Sofina jetzt die Zweite im Bunde ist, die von mir, mit meiner Interpretation dieses „Glanzstückes“, beschenkt wird.

Voilà!sofinas-glanzstück

watch(your)words*2012

Die Herrnhuter Brüdern&Schwestern haben schon früh erkannt, wie sehr ein gutes Wort den Tag erhellen und vor allem bestimmen kann. Meine Kindheit in Herrnhut hat diese Tradition der täglichen Losungslese geprägt. Eine „Parole“ wie es hieß, für jeden Tag. Irgendwie passend. Interessanterweise war die erste dieser Art eine Lieddichtung vom Grafen selbst (nicht ein Bibelvers, wie ich bisher immer annahm), mit dem Effekt, dass diese Zeilen durch ganz Herrnhut weitergegeben wurden. So kamen die Gemeindemitglieder ins Gespräch, sie tauschten sich über „Gott&die Welt“ aus und am Abend, in der Singsstunde, brachten sie alle Anliegen der Gemeindemitglieder im Gebet zusammen. So dachte ich mir, wohl gute, nachahmende Gründe, dieses Büchlein zu verschenken;).

Und heute Abend erkenne ich erneut die Verbindung darin, dass hoffnungsvolle Worte, zu zuversichtlichen Gedanken, diese wiederum zu kraftvollen Gewissheiten werden, die mein Handeln und so meine Zukunft beeinflussen. Besonders in Zeiten wie diese, wenn in meinen Gedanken die „Schlacht tobt“. Also „Watch(your)words“ -Camsmile!