33*8 – „Die Qual der Wahl oder let’s play Pingpong“

Gesegnet sein. Oh ja, das möchte ich! Die anderen aber auch;). Und da fängt das kleine Problemchen schon an. Eigentlich könnte man meinen, das es da überhaupt kein Problem gibt. Gibt’s doch. Jedenfalls bei mir (wenn es bei euch anders ist – seid froh!). Ich finde es nicht schön, auch nicht dauerhaft lobenswert, teilweise auch beschämend, dennoch möchte ich es hier erwähnen, denn mich hat es die letzten Tage wieder sehr zum Nachdenken gebracht und gehört deswegen in meine Challenge.

Wie immer fängt es ganz vorn an. Bei mir und auch bei den den anderen.

Östlich vom Garten Eden lebten zwei Brüder. Kain&Abel. Vielleicht auch euch bekannt. Wahrscheinlich ganz „normale“ Männer, die ihren Job machten und ihr Leben lebten. Jeder mit seinen Fähigkeiten&Interessen&Begabungen und jeder in seinem Element. Bis dahin alles geritzt. Nun passierte es aber, dass der eine, von dem was er hatte, Gott eine besondere Gabe darbrachte. Aber Gott ging nicht darauf ein. Dann tat es der andere und Gott gefiel diese Gabe. Uuiiiiiii….Dickes Ding! Warum eigentlich??? Keine Ahnung! Wird nicht verraten. Interessiert mich gerade auch nicht so sehr. Vielmehr, wie die Reaktion des einen war, der mit seiner Tat vor Gott unbeachtet blieb.

So gingen bei mir die Alarmglocken an, denn als ich vor ein paar Tagen in ähnlicher Situation war, passierte folgendes. Ich wurde neidisch, mürrisch& sehr kritisch, habe mich außerdem innerlich von dem Menschen abgewannt, mit dem Resultat, dass ich mich selbst nicht mehr leiden konnte. Die Bibel (und Gott) kennen bereits das Problem und drücken es so aus: „Warum bist zu zornig und warum hat sich dein Gesicht gesenkt?“ Voll krass! Genau das ist passiert. Ich habe äußerlich und innerlich meinen Kopf gesenkt. Die Perspektive da unten ist nicht so toll- glaubt mir;). Denn sie entzweit und entfremdet. Am meisten – mich – und leider auch die Beziehung zur wertschätzenden Person. Super doof und nicht nötig, denn es gäbe auch eine Alternative – Yes! Leider musste ich diese mir erst wieder dank eines Podcasts vor Augen halten und leider hat sie auch einen klitzekleinen Hacken! Sie kommt nicht einfach so – sie muss entschieden werden, denn weiter heißt es: „Ist es nicht so, wenn du recht tust, erhebt es sich (oder ist Erhebung) – (also erhebt sich mein Gesicht)? Wenn du aber nicht recht tust, lagert die Sünde vor der Tür.“ Uaps.

Die Angst von Gott vergessen oder übersehen zu werden, sitzt dann wohl doch tiefer, wenn ich solche Gedanken und Gefühle hege. Aber die müssten nun auch nicht sein, wenn ich mich dafür entscheide, das Richtige zu tun;). Und das wäre??? Mhh….mich für den anderen zu freuen, wenn er gesegnet wird, wenn er gelobt wird, wenn er mit Gutem überschüttet wird, wenn er Erfolg hat, wenn er gesehen wird, wenn er…. was auch immer. Wie so oft ist es eine Herzenshaltung, die Gott (mich) hinterfragt, nicht die Tat an sich.

stop-Das obercollste ist aber, das das Ganze ein win-win Situation ist! Jawohl! Denn es heißt ja, wenn ich richtig mit dieser Situation umgehe, wird es eine Zeit für mich geben, die Gott nutzten wird, um mich (und meinen Kopf) zu erheben!!! Wie cool! Also bleibt niemand auf der Strecke, sondern jeder ist der Gewinner! Und je mehr ich davon säe, desto mehr werde ich davon ernten. Jupi! Nicht immer zur gleichen, aber zur rechten Zeit! Yeah…Schöne Aussichten, denn…

a) bei einem Freundeskreis, der voll von Kreativität sprudelt, hilft es mir und vielleicht auch  dem anderen wenig, wenn wir neiden und uns dadurch entzweien und wohlmöglich das Gute aneinander verlieren. Im Gegenteil wäre es doch viel cooler, wenn man sich darüber austauschen würde, wie Gott segnet! Oh, ich will das erleben, auch auf die Gefahr hin, öfters als gewünscht zu versagen.

b) das Gelernte alleine umsetzen fände ich auf Dauer voll schwer. Viel bereichernder ist es doch, wenn man sich in Offenheit&Ehrlichkeit in diesem Punkt unterstützen würde.  Ich glaube, davon würde man soooo viel mehr profitieren.

c) ohne Freunde, an denen ich mich „reibe“ und durch die ich dann auch wachse, würde ich gar keinen Wunsch haben, dass sich so was ändert.

Daher ein Danke zum Schluss an diese Freunde!

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