*Ode an meine (morgendliche) Freude*

Zärtlich, noch im Morgentaumel,
strebt mein ganzes Wesen,
allein und zuerst nach Dir – Herzens-Elixier.

 

Magisch zieht dein Silberschein
mich in einen Bann, dem ich mich,
trotz Aluminium drauf und drum herum, nicht entziehen kann.

 

Wie verzaubert schmiege ich sogleich meine Hände
um deinen wohlgeformten Körper
dreh dich im Kreise, um dich in alt bekannter Weise
von der Last benutzter Zeiten zu befreien.

 

Mit der Freiheit atmest du auf,
öffnest bereitwillig deine Pforten für das schwarze Gold
und das elementare, kristallklare, unverzichtbare Lebensquell.

 

Erneut schwenkst du deinen Körper in fröhlicher Runde
bis es nicht mehr geht und wirst ganz leise, ahnst du bereits
wie die Elemente um dich kämpfen und gewinnen,
denn steigt im heißen Rausch es dir gleich zu allen Sinnen.

 

Im Spiegelbild deiner selbst,
tauche ich ab in ein zeitloses Vakuum,
und erfreue mich am Sein des anbrechenden Tags.
Bis der berauschendste Duft aller Welten-Zeiten meine
Nase betört und mich sanft in die Realität einholt.

 

Vor mir nun ein Anblick größter Glückseligkeit,
welcher nur noch mit aufgetürmter, luftdurchdrungener Weiße
die himmlische Gaumen-Sphäre sprengen kann.

 

Aber nein, der Klage werde ich hier nicht folgen,
denn ohne dich, wo wäre ich – ich weiß es nicht.

(ps: Was ein Espressokocher einem alles entlocken kann).

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