Wie die Zeit vergeht…

Das Besondere am Kind sein, war für mich immer die „Ewigkeit“ von Zeit. Ein Tag war ein Tag und der nächste konnte auf sich warten lassen, denn ich war ja im „hier&jetzt“ gut aufgehoben. Es gab so viel an einem Tag zu erleben, weshalb mir die Vorstellung von einer Zeiteinteilung in Wochen, Monaten oder in Jahren nur schwer zu ergründen war. Ein Tag war genügend. In entspannten Zeiten scheint diese Art von „Tagesmeditation“ viel einfacher vonstatten zu gehen als im hektischen Trubel. Nachvollziehbar, wie ich finde.   So denke ich gern an Kindertage zurück und lasse mich auch gern wieder darauf ein, jeden Tag als „ausreichend“ zu deklarieren, besonders in Zeiten wie diese, in denen ich mit meinen Plänen schmieden vermehrt in Monats- oder Jahresschritten als in gewöhnlichen 24h Etappen denke. Die Zukunft zu gestalten wie auch jeden Tag bewusst wahrzunehmen – beides ist ist gut, beides hat Berechtigung, beides brauche ich in meinem Leben – das Leben im HEUTE sowie auch die Richtung, in die ich mich mit jedem „Heute“ hin bewegen möchte. Eine Ode an die Zeit – ach wie schön!

Zu diesem Anlass gibt es heute einen kleinen Rückblick, wie ich vor ungefähr einem Jahr meine verfügbare Zeit auskosten konnte, beim Reisen auf einen mir bis dahin unbekannten Kontinent und mir verborgenes Land.

Äthiopien – ein wahrlich unvergessliches Erlebnis!!!

  • wenn ich an die tollen Frühstückszeiten auf dem Balkon
  • und die vielen schokobraunen Kinder im HOME
  • an  extravagante Hochzeiten auf äthiopisch
  • an das satte grün der äthiopischen Weite
  • an die ausgefallen Kaffeetraditionen der besonderen Art, denn mit “ coffee to go“ ist da nix (was sind schon 2 Stunden Wartezeit auf das braune Gold?)
  • an Meskel-&Geburtstagsfeste
  • an Auskundschaftungen der örtlichen Botschaftsturnhallen
  • an die gewöhnungsbedürftigen Speisen
  • prägende Gottesdienste (mit Chorauftritt&Musikbeitrag)
  • und an wunderbare und so wichtige Zeiten mit meiner Schwester denke,

dann erfüllt das mein Herz mit Dankbarkeit! Besonders hilfreich, wenn sich der Fokus im Leben zu verschieben droht. Ein kleine Kostprobe – klar doch!

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so oder so…

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