1/52: Auf, in ein neues Jahr!

Oh, ein neues Jahr! Ein wenig bin ich in das neue Jahr gestolpert, so wie man über eine Türschwelle das Gleichgewicht verliert, wenn man irgendwo zwischen Raum A zu Raum B gewisse Unebenheiten übersieht. Jetzt bin ich hier, aber noch gar nicht so recht angekommen. Nicht egal, sondern eine gute Möglichkeit, um dem neuen Vorsatz, mein Leben nicht zu sehr an mir vorbeiziehen zu sehen, gleich in die Tat umzusetzen, und endlich wieder meine Finger über diese Tastatur fliegen zu lassen, um Gutes in meinem Leben festzuhalten und zu bewahren.

Wo einige befreundete Blogschreiber als erstes resümierend über das vergangene Jahr dankbare und gute Gedanken finden, finde ich in meiner Zurückschau zwei Extreme. Viel Studium und Arbeit, jedoch erschreckend wenige Ereignisse, die mein 2015 mit ausgeglichener Fülle würzten. Jedenfalls kann ich mich nur noch schwach daran erinnern.  Anderseits gab es schon Momente und auch Prozesse, die nicht zum vorherigen Satz dazu gezählt werden können.  Dazu gehört sicherlich, dass ich

  • die Natur für mich wieder entdeckt zu haben oder sie mich ;). Oh, wie habe ich es geliebt und genossen mit dem Fahrrad am Main entlang zu fahren, Sonntage am Wasser zu verbringen.
  • das Laufen für mich als wichtigen, sportlichen Ausgleich in meinen Wochenalltag integrieren zu können, mit dem Bonus, es letztes Jahr geschafft zu haben, die 10km Marke zu knacken. Was Beharrlichkeit und Routine im kleinen ausmachen können – ;).

  • Was u.a. auch dazu führte, mit nun 10 Kilo weniger auf meinen camsmile-Hüften die Wiesbadener Bordsteine entlang zu hüpfen.
  • Freunde habe, die mich überrascht, mich gesegnet und mir Freude geschenkt haben. Ebenso Freundschaften, von denen ich es nicht gedacht hätte, dass sie sich so entwickeln würden, wie sie sich entwickelt haben. Besonders dann, wenn man in diesen Freundschaften im Glauben geht und sieht, dass Gottes Verheißungen diesbezüglich einhält, auch wenn man sie zu Beginn nicht versteht. Eine krasse Erfahrung, die mir immer wieder geholfen hat, meinen Glauben an Gott nicht aufzugeben.
  • meine Familie, die trotz der Entfernung, mir ein wichtiger Halt geworden ist und die ich sehr neu schätzen gelernt habe

Trotz der „Liste“ stelle ich mir dieses Jahr ganz bewusst das Ziel, (schöne) Momente der Erinnerung zu schaffen und vor allem diese festzuhalten. Klar gibt es auch andere Ziele, aber nicht alles muss man der Öffentlich preis geben ;). Und da ich kreativ bin, wird es zu jeder Woche einen kreativen Rückblick geben. Mal sehen, was man daraus alles noch machen kann. Auf, in ein neues Jahr! 

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